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Serbien vor Machtwechsel: Nikolic dürfte Präsidentenwahl gewinnen
In Serbien dürfte es zum Machtwechsel kommen.
Laut inoffiziellen Teilergebnissen führt der nationalistische Herausforderer Nikolic knapp vor Amtsinhaber Tadic. Von seiner Partei ist Nikolic bereits zum Wahlsieger ausgerufen worden.
Eine offizielle Bestätigung der Wahlkommission liegt noch nicht vor - allerdings habe Amtsinhaber Tadic seine Niederlage bereits eingestanden, melden Nachrichtenagenturen.
Beobachter hatten vor der Wahl mit einem anderen Ergebnis gerechnet: Umfragen hatten den pro-europäischen Amtsinhaber Tadic von den Demokraten favorisiert.
(pagr)
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Italien: Nach dem Erdbeben kehrt Monti vorzeitig zurück
Der italienische Regierungschef Monti verkürzt seine Anwesenheit am Nato-Gipfel in Chicago. Wegen des Erdbebens wolle er bereits morgen Nachmittag wieder in Rom sein, sagte Monti.
Angesichts der Stärke des Erdbebens wurden vergleichsweise wenige Todesopfer gemeldet, nämlich sechs. Mit der Stärke 6,0 ist das Beben vergleichbar mit demjenigen, das sich vor drei Jahren in L'Aquila ereignet und wesentlich mehr Opfer gefordert hatte.
Die Erdstösse von heute früh trafen vor allem die Gegend um die Städte Modena und Ferrara in der Po-Ebene. Tausende mussten ihre Wohnungen verlassen. Auch aus Spitälern wurden Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht. An wichtigen Kulturgütern entstand grosser Schaden.
(pagr)
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Afghanistan: Rasmussen akzeptiert vorzeitigen Abzug Frankreichs
Nato-Generalsekretär Rasmussen akzeptiert die Absicht Frankreichs, seine Truppen bis Ende Jahr aus Afghanistan abzuziehen.
Der Zeitplan Frankreichs bedeute zwar, dass Frankreich sein militärisches Engagement in Afghanistan zwei Jahre früher als geplant beende, sagte Rasmussen. Das Vorgehen stehe aber trotzdem im Einklang mit der Nato-Strategie. Denn diese sehe vor, dass die internationalen Truppen in Afghanistan immer weniger Kampfeinsätze leisteten und dafür immer mehr logistische Unterstützung für die einheimischen Truppen.
Der Abzug der 3000 französischen Soldaten aus Afghanistan bis Ende Jahr ist ein Wahlkampf-Versprechen des neuen Präsidenten François Hollande.
(pagr)
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Brandbekämpfung: 1. Int. Feuerwehrfest in Interlaken zu Ende
In Interlaken hat das erste internationale Feuerwehrfest stattgefunden.
Es handelte sich um Demonstrationen der Brandbekämpfung und um Unterhaltung. Die Attraktion lockte mehr als 25'000 Zuschauerinnen und Zuschauer nach Interlaken. Besonders beliebt waren die Demonstrationen, wie Waldbrände bekämpft werden. Der Schweizerische Feuerwehrverband bezeichnet den Anlass als vollen Erfolg. Ausser den Vorführungen wurden alte und neue Einsatzgeräte gezeigt, es gab eine Feuerwehr-Parade zum Abschluss, und eine Sammlerbörse für Souvenir-Jäger.
(pagr)
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Klimaforschung: Auch fehlendes Grundwasser erhöht den Meeresspiegel
Der Anstieg des Meeresspiegels in den letzten Jahrzehnten ist zum grössten Teil auf die Klimaerwärmung zurückzuführen. Nun liefern japanische Wissenschafter eine weitere Erklärung: nämlich die massive Nutzung von Grundwasser.
Denn, ein Grossteil des genutzten Grundwassers gelange via Flüsse in die Meere. Gleichzeitig würden die Reservoirs unter der Erde aber nur zum Teil wieder gefüllt.
Die Studie der japanischen Forscher ist in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins «Nature Geoscience» veröffentlicht worden.
(pagr)
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Schweiz: Bund hat bei Ausreise von Chen Guangchen mitgeholfen
Nach der Ausreise des chinesischen Bürgerrechtlers Chen Guangcheng in die USA hat sich das Schweizer Aussenministerium zum Fall geäussert.
Man sei mit Chen in direktem Kontakt gestanden, teilt das Aussendepartement, EDA, mit. Im Menschenrechts-Dialog mit der chinesischen Regierung sei das Schicksal des blinden Chen ebenfalls angesprochen worden.
Die Ausreise des Bürgerrechtlers in die USA sei zwar eine erfreuliche Lösung. Die Schweizer Botschaft in Peking sei aber besorgt über die Situation der Verwandten und Freunde Chens, die in China geblieben seien.
Der Bürgerrechtler hatte nach seiner Ankunft in New York der Schweiz, den USA, Kanada und Frankreich für ihre Bemühungen um seine Freilassung gedankt.
(stuc)
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Museumstag: 200 Schweizer Museen zeigten, was ihnen wichtig ist
In der Schweiz haben heute rund 200 Museen am internationalen Museumstag teilgenommen.
Dieser stand unter dem Motto «Zeigen, was wichtig ist». An zahlreichen Orten konnten Besucherinnen und Besucher selbst aktiv werden. Ziel des Tages sei es gewesen, dem Publikum die Fragen näher zu bringen, was wichtig war, was wichtig ist und was künftigen Generationen wichtig sein könnte, schreibt der Museumsverband.
(pagr)
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Solothurner Literaturtage zu Ende
In Solothurn sind die 34. Literaturtage zu Ende gegangen.
Von Freitag bis heute wurden gut 12'000 Eintritte verzeichnet. Viele Besucherinnen und Besucher verfolgten auch die Lesungen im Freien und im Dunkelzelt.
Höhepunkte waren dieses Jahr Auftritte von Franz Hohler, Hansjörg Schneider und Charles Lewinsky. Grosse Beachtung fand die Abschluss-Veranstaltung mit Peter von Matt und SRG-Direktor Roger de Weck. Sie diskutierten über das Selbstbild der Schweizer und über Parteien, die einander nicht verstünden.
Das Leitthema der Solothurner Literaturtage war die Inspiration, also die Quelle des literarischen Schaffens.
(pagr)
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Fussball: Servette und YB definitiv europäisch
In der zweitletzten Runde der Schweizer Fussball-Meisterschaft haben sich die Berner Young Boys und Servette definitiv einen Platz in der kommenden EuropaLeague gesichert.
YB gewann gegen Sitten 3 zu 0 und Genf-Servette schlug Meister Basel mit 2 zu 1. Im dritten Spiel unterlag Luzern gegen Thun mit 0 zu 1 und die Grasshoppers verloren das Derby gegen den FC Zürich mit 0 zu 1.
(stuc)
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Eishockey: Tschechen gewinnen WM-Bronze
An der Eishockey-Weltmeisterschaft hat Tschechien die Bronze-Medaille gewonnen.
Im kleinen Final besiegten die Tschechen Gastgeber Finnland mit 3 : 2.
(stuc)